Hundeterror

Es ist nicht zu glauben, meine Bekannten haben einen zweiten Hund aus dem Tierheim adoptiert.

Ein junger Rüde. Mittlerweile ist er fast schon ein Jahr bei ihnen. Der Hund beißt und zwar weil er die Rangordnung nicht kennt. Er knurrt seine Besitzer an, wenn ihn was nicht passt.

Neulich hat er sogar die Oma gebissen, als sie ihn vom Sofa jagen wollte.

Ich bin völlig fassungslos. Die lassen dem das auch noch durchgehen!

Hätte einer meiner Hunde jemals gewagt, auch nur die Zähne zu zeigen, wäre ein Donnerwetter über ihn losgebrochen, das die Sache ein für allemal geregelt hätte.

Jeder Hundebesitzer muss der unumstrittene Rudelführer sein und der Hund muss akzeptieren, dass er ganz hinten im Rudel kommt. Wenn er das nicht kapiert hat, dann klappt es einfach nicht mit ihm.

Ich bin gespannt, wann er das nächstemal ersthaft zubeißt.

Völlig verrückt sowas! Unsere zwei Rüden kämen gar nicht auf solche Ideen.

Kundus

Na bitte, man hat also im Verteidigunsministerium doch gewußt, dass es zivile Opfer gegeben hat.

Aber was tut man: Leugnen, leugnen, leugnen!

Eine Schande ist das. Was sind das denn für Führungskräfte in einem Land, die nichts zugeben, so lange es nur irgendwie machbar ist? Zumal der wahre Souverän hierzulande das Volk sein sollte. Aber das bescheißt  man hinten und vorne, indem man lügt, dass sich die Balken biegen. Eine Schande ist das.

Zuerst beteiligt man sich  an einem völlig an den Haaren herbeigezogenen amerikanischen Überfall, steigt in einen Krieg ein, der völkerrechtlich ausgesprochen fragwürdig ist und dann schlachtet man auch noch Zivilisten ab. Es klebt Blut an den Händen aller unserer Politiker, die dafür gestimmt haben, bzw. die sich nicht vehement genug dagegen geäussert haben.

Ich finde, der Tod von zahlreichen Zivilisten ist durch nichts zu rechtfertigen, weder im WK I, noch WK II, noch zu irgendeiner anderen Zeit und einem anderen Ort auf der Welt.

Diese Verbrechen sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit, klare Verstöße gegen das Völkerrecht, schlichtweg Kriegsverbrechen. Es ist scheißegal ob die Deutschen Bomben über London, die Allierten Bomben über Dresden oder die Amis Napalm über Vietnam abgeworfen haben. Solche Dinge müssen geächtet und strengstens verfolgt werden. Da hilft auch hinterher keine Siegermentalität, sondern nur die Einhaltung klarer völkerrechtlicher Regeln.

Dafür gibt es keine Entschuldigung!!!

Diese Bombadierung von Zivilisten ist somit ein Kriegsverbrechen, befohlen von einem Deutschen Befehlshaber, begangen von amerikanischen Luftstreitkräften und vertuscht durch die Deutsche Regierung!

Welch ein Saustall!!!

Nürnberger Zahngoldurteil

Preisfrage? Was soll den mit diesem Zahngold sonst geschehen?

Wer sich nicht zu schade ist, diesen „Verbrennungsrückstand“ auszusortieren und zu verhökern, dem soll der Ertrag gerne gegönnt sein. Schließlich ist es doch Quatsch, dieses wertvolle Metall einfach mit einzugraben.

Ich hätte nach meinem Ableben nichts dagegen, wenn der Krematoriumsarbeiter mit meinem Zahngold eine Sause macht. Das würde ich ihm von Herzen gönnen, da bin ich nicht so. Schließlich handelt es sich dabei doch um ein Abfallprodukt aus der Verbrennung.

Was anderes wäre das direkte Ausbrechen von Goldzähnen, wie es ja schon auf übelste Weise geschehen ist. Das stört die Totenruhe sicherlich, das ist klar und das ist ja nicht passiert.

Man könnte aber auch hergehen und von Seiten der Krematiorionebetreiber dieses Gold für einen guten Zweck spenden, da fällt einem sicherlich etwas Vernünftiges ein.

Ich hätte diese Leute nicht angeklagt! Finde, das war eine völlig sinnvolle Nutzung von Ressourcen, nicht mehr und nicht weniger.

Steinbach-Debatte

Sorry, aber ich verstehe diese ganze Diskussion um diese Frau Steinbach einfach nicht.

Sie ist doch Vorsitzende im Bund der Vertriebenen. Jetzt will sie einen Sitz im Stiftungsrat der Stiftung „Flucht, Vertreibung und Versöhnung“. Was will diese Organisation eigentlich den noch?

Dazu fallen mir schon ein paar Fragen ein, wäre nett, wenn mich jemand in dieser Richtung aufklären könnte.

1. Warum ist diese Organisation heute noch politisch so wichtig? (Man bedenke, dass das der Krieg mittlerweile über 60 Jahr her ist und die eigentlichen Opfer von Flucht und Vertreibung zum Großteil nicht mehr leben.? Der Blick zurück mag ja ganz gut sein, aber irgenwann iss es gut, oder?

2. Warum wird dieser Person eine so große Bedeutung beigemessen?

3. Warum überläßt man Polen einen Einfluß darauf, wer hierzulande in irgendeiner Organisation sitzt? Warum kriecht ausgerechnet unser neuer Außenminister deshalb zu Kreuze?

4. Könnte man nicht einen klaren politischen Schnitt mit der ganzen Organisation machen und diese kaltstellen? (Ich bin jetzt zwar boshaft, aber dieses ewiggestrige Gegreine um Dinge, die nachträglich nicht mehr zu ändern sind, kotzt mich an.)

5. Könnte man sich vielleicht auch mal bewußt machen, dass es auch deutsche Naziopfer gegeben hat. In dieser Richtung kommt ja kaum etwas.

6. Sind Vertriebene denn immer noch nicht genügend entschädigt worden? Oder stellt diese Forderung nach Entschädigung eher einen politischen Sprengstoff gegenüber Polen dar?

Mir ist diese ganze Debatte sehr unklar. Vor allem frage ich mich, ob man nicht endlich einen Schlußstrich ziehen kann. Gegenseitige jahrzehntealte Forderungen für erlittenes Unrecht belasten doch nur die Beziehungen. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass auch nur ein Vertriebener z. B. aus Polen, wieder in seine angestammte Heimat ziehen möchte, die er als Kleinkind verlassen musste. Geht es hier nicht eher um einen Reibach, den man schnell noch mitnehmen will?

Ich weiß, meine Fragen sind böse, aber manchmal muss man solche stellen, damit man Antworten erhält.

Ich jedenfalls bin für einen klaren Schlußstrich. Die Grenzen sind so wie sie sind, es ist nix mehr einklagbar und das Gejammere muss ein Ende haben. Damit wäre gerade in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit allen am besten gedient.

Wenn ich mir so überlege, wieviel Geld in Deutschland nur damit verplempert wird, an die Vergangenheit zu erinnern, dann frage ich mich schon, ob man dies nicht auch kostengünstiger gestalten könnte. Das dritte Reich muss nach wie vor im Geschichtsunterricht eine wichtige Rolle spielen, darüberhinaus jedoch sollte man endlich etwas zurückschrauben.

Dieses gesparte Geld könnte man trotz Erinnerung an die Vergangenheit auch in die Bildung stecken. Wir brauchen keine neuen Mea culpa-Hallen, keine weiteren Erinnerungsstätten und keine ewitgestrigen Stiftungen, die sich nur mit der Vergangenheit beschäftigen.

Gescheiter wäre es heute, Migrantenkinder ordentlich in unser Schulsystem zu integrieren und ihnen einen vernünftigen Start ins Leben zu ermöglichen. Das wäre meiner Meinung nach der beste Weg, die Vergangenheit zu bewältigen. Nämlich mit einer Erziehung hin zu Toleranz und Integration, mit guter, kostenloser Schulbildung  und für das Schaffen von gleichen Chancen für alle.

Damit hätte man wirklich etwas für die Zukunft getan.

Hilfe! Es weihnachtet!

Gegen Lebkuchen, Glühwein und Weihnachtslieder wehre ich mich ja, so gut es geht, bis zum ersten Advent.

Ich hasse es, wenn schon Ende August die ersten Lebkuchen in den Supermärkten auftauchen.

Noch mehr nervt es, wenn Anfang November schon alle Dekorationen auf Weihnachten umgestellt sind. Ich finde, dass man diese Weihnachtszeit damit völlig entzaubert. Sie stribt praktisch an Übersättigung. Deshalb boykottiere ich das Ganze als Verbraucher.

Vor dem ersten Advent kommt mir nichts Weihnachtliches in die Tüte.

Jetzt habe ich mit Erschrecken festgestellt, dass am nächsten Sonntag bereits der erste Advent ist. Ups, das ist schnell gegangen.

Noch schneller rauscht dann die Zeit bis zum Fest dahin. Man kauft ein, besorgt alles Mögliche und Unmögliche, damit das Fest ja zu einem Erfolg wird. Dabei verliert man immer wieder den eigentlichen Sinn aus den Augen. Irgendwie gelingt es einem einfach nicht, dem Streß auszuweichen, v. a. wenn man eine große Familie hat.

Wäre ich nur mit meinem Mann allein, könnte uns Deutschland im Winter kreuzweise. Da ginge es ab in Richtung Süden und erst im Frühling wieder heim.

Davon träumen wir schon immer. Mal sehen, ob das noch möglich ist, wenn wir beide in 15 Jahren in Rente gehen. Weiß Gott, wie die Welt bis dahin aussieht.

WETTSKANDAL

Schön, dass im Fußball viel Geld verdient wird, dass man junge Burschen wie  Götter entlohnt, nur weil sie einen Ball recht schön rumschubsen können, das ist ja mal die unbestreitbare Tatsache.

Ich frage mich nur, warum das so ist. Gibt es denn keine echten Idole mehr, keine Leistungen, die wirklich zu dieser Euphorie berechtigen? Muss sich der moderne Mensch wirklich solche  Ballproleten suchen, damit er glücklich und zufrieden ist?

Eins ist doch sicherlich klar, Fußball ist ein Spiel, nicht mehr und nicht weniger. Die Spieler leisten, ausser reichlich Rennen und Schießen eigentlich im Grunde gar nichts Großes. Fußball ist interessant, spannend und aufregend, aber nichts, wofür Millionengagen und Verbrechen in Zusammenhang mit Spielmanipulationen gerechtfertigt wären.

Außerdem finde ich, dass diese Burschen mit ihrem Geld und dem plötzlichen Plumps in die Promiwelt überhaupt nicht umgehen können. Viele sind daran schon tragisch gescheitert. Ehen sind daran zerbrochen, ganze Existenzen durch Alkohol und Drogen kaputt gegangen. Nur wenige, intelligente Spieler schaffen es, auf dem Teppich zu bleiben und sich eine Basis für ein Leben danach zu schaffen. Vielen droht nach dem Fußball der Absturz, siehe Maradonna.

Eigenartig finde ich auch, dass soviel Geld mit diesen unsäglichen Wetten vedient wird. Ist wirklich immer noch soviel Geld unterwegs, dass sich das manche Menschen leisten können?

Nun, die wirtschaftliche Lage wird sich noch weiterhin deutlich verschlechtern. Vielleicht trocknet der Sumpf dadurch von selbst aus?

Ist wirlich schade, dass durch solche Manipulationen dieser interessante Sport so kaputt gemacht wird. Sobald der Zuschauer bei einem Tor zu überlegen beginnt, ob dies nun echt erspielt oder manipuliert worden ist, ist dieser Sport kaputt. Da helfen auch keine Europa- und Weltmeisterschaften, schon allein der Gedanke an Manipulation zerstört die Faszination.

 

Lafontaine

Ein großes Daumendrücken für einen großen Politiker!

Möge die Operation erfolgreich verlaufen und der Krebs bald besiegt sein!

Robert Enke

Nun, der Mann hat Suizid begangen. Er tat das nach jahrelangen schlimmen Depressionen.

Das ist nun schon über eine Woche her und jetzt sollte die Aufregung sich doch endlich langsam wieder legen.

Wer denkt eigentlich an den Lokführer, vor dessen Zug er sich geworfen hat? Dieser Mann hat  wahrscheinlich ein lebenslanges Trauma. Dem gegenüber hört man nicht das geringste Mitgefühl! Auch hier ist ein Mensch in höchster seelischer Not.

Jeden Tag bringen sich Menschen um, weil sie, ausgelöst durch eine schlimme Krankheit mehr Angst vor dem Leben, als vor dem Tod haben. Sie erliegen einer Krankheit, die furchtbar ist, die ein Leben auf subtile Weise zuerstören kann.

Vielleicht liegt der Sinn in Enkes Tod darin, dass das Thema Depression jetzt endlich in der Mitte der Bevölkerung angekommen ist? Seelische Erkrankungen werden nach wie vor schamhaft verschwiegen. Dabei wird jeder Mensch früher oder später eine oder mehrere depressive Phasen durchmachen.

Die Reaktion auf diese Erkrankung und der allgemeine Umgang mit ihr ist das, was vielen Betroffenen das Leben zusätzlich schwer macht. Die Scham und die Angst vor der Öffentlichkeit war sicherlich Mitverursacher an Enkes Suizid. Bei etwas mehr Akzeptanz hätte er sich bestimmt viel früher in eine intensive Therapie begeben.

Psychische Erkrankungen müssen vom Stigma des „Irreseins“ befreit werden, vielleicht haben dann die Betroffenen wieder mehr Mut zum Leben?

Entrümpeln

Ich habe entrümpelt.

Die ollen Messing-Blumenständer, die ich seit meiner Hochzeit vor 28 Jahren hatte.

Da gingen dann auch gleich sämtliche Messinggegenstände, die sich in meinem Haushalt breitgemacht haben, mit auf die Altmetall-Waage.

Es waren sage und schreibe: 14 KILO!!!!

Immerhin ist so ein schöner Geldbetrag von über 20 Euro zusammengekommen.

Der kommt in die Urlaubskasse! *Freu*

Für den Sperrmüll hätte ich nix bekommen.

 

Wachstum? Woher bitte?

Die Wirtschaft in der ganzen Welt ist im Niedergang, nur Angela Merkel hat das noch nicht gemerkt, bzw.  sie versucht uns in bester FDJ-Manier mittels Propaganda bei der Stange zu halten.

Woher soll denn dieses vielbeschworene, herbeigeredete Wachstum kommen?

Von den Leuten, die unter 7 Euro Stundenlohn bekommen?

Von den Familien, die kaum noch mit zwei Einkommen über die Runden kommen?

Von den Rentnern, die in den nächsten Jahren immer weiter in die Altersarmut abrutschen werden?

Von den Arbeitslosen? Auch von denen, die man in der Statistik einfach wegmogelt, rede ich!

Von all den kleinen Leuten, die immer weniger Geld in der Kasse haben?

So, Frau Bundeskanzlerin, generiert man kein Wachstum.

Wachstum hat etwas mit Geld zu tun, das man für Dinge ausgeben kann, die außerhalb des täglichen Bedarfs übrigbleiben. Und diese Konsumentenschichten werden eindeutig immer kleiner.

Das Klientel, das Sie bedienen, kann nur eine Mahlzeit auf einmal einnehmen und eine Garnitur Kleidung auf einmal tragen,  auch wenn diese wohl teurer wird, als die des Normalbürgers. Dafür aber sind dann die Hotelbetten bald günstiger. Die leisten sich die Normalos auch nicht alle Tage. Diese Mehrwertsteuerkorrektur kommt vor allem Dienstreisenden zu Gute und dafür haben sie als Bundesreisekanzlerin sicherlich viel Verständnis.

Mir geht die Galle hoch, wenn ich so eine Regierungserklärung höre.

Von wegen Wachstum, Schadensbegrenzung wäre angesagt!!!

Es ist nichts zum Verteilen da, also sollte man vielleicht bei unsinnigen Ausgaben kleiner Brötchen backen, wie z. B. bei Dienstwägen, Regierungspalästen und Finanzspritzen für längst marode Unternehmen auf Kosten des Steuerzahles.

Heute wäre Bescheidenheit, in Kombination mit Ideenreichtum, angesagt.

Das staatseigene Stromnetz hätte der Staat auch selbst verkaufen können. Wenn ich mich recht erinnere gehörte ein Großteil des Netzes ehemals dem Staat. In Bayern jedenfalls war es so, die Bayernwerk AG war in Händen des Freistaates und fusionierte dann mit PreussenElektra zu E.ON.

Die Netze, die mit Steuergeldern gebaut wurden, sind jetzt marode und werden, weil die Wartung offensichtlich zu teuer ist, verscheuert. Über eine Milliarde soll dabei rüberkommen.

Die Erneuerung des Netzes wird dann wiederum der Verbraucher mit Strompreiserhöhungen zu schultern haben.

Das alles ist eine abgekartete Sache.

Toll, diese Privatisierungen, nicht?

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