Mißfelder, mir missfällt er!

Eine Erhöhung von Hartz-IV würde vorwiegend der Alkohol- und Tabakindustrie nützen.

Toll. Mag in Einzelfällen wohl auch so sein, aber dem Großteil der Hartz-IV-Empfänger tut er damit bitter unrecht.

Wenn ich etwas zu sagen hätte in der Politik, würde ich vorschlagen, Herrn Mißfelder das Leben der Hartz-IV-Empfänger in Selbstversuch nachempfinden zu lassen.

Das heißt: Konten sperren, kleine Sozialwohnung und die Hartz-IV-Finanzausstattung,

von der Presse überwacht und dokumentiert, damit ja alles mit rechten Dingen zugeht.

Nach einem Vierteljahr kann er ja sein Fazit ziehen. Dann darf er dem Bundestag öffentlich über seine Erfahrungen berichten.

Die Dokumentation darüber erhält natürlich die beste Sendezeit bei ARD oder ZDF,  in der ersten Reihe, ist doch klar.

Viel Vergnügen.

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2 Kommentare

  1. Holzmichel said,

    Februar 22, 2009 um 5:37 pm

    Also Missfelder mag in einzelnen Fällen recht haben. Ich kenne auch solche Fälle, die halt alles in Zigaretten und Alkohol umsetzen. Aber die Mehrheit tut das nicht und muss halt so arm leben.
    Missfelder sollte mal so leben wie ein anständiger Hartzler!
    Servus Richard

  2. Februar 23, 2009 um 7:58 pm

    Hallo Wetterhexe,

    in erster Linie bastelt Herr Mißfelder an seiner Karriere. Und fü die ist es für ihn gut, wenn er Medienaufmerksamkeit bekommt. Er hatte ja schon mal einen Vorschlag gemacht, der ihm viel Medienaufmerksamkeit gebracht hat: er wollte ab einem gewissen Alter keine teuren Operationen mehr durchführen lassen.

    Zum Inhalt seiner Aussagen: es gibt beide Gruppen. Die eine Hälfte bemüht sich um Arbeit und bekommt H4 eine Weile lang. Die andere Gruppe hat sich bestens in H4 (plus ggf. Schwarzarbeit) eingerichtet. Ich persönlich habe keinen großen Bekanntenkreis, kenne aber selber konkret folgende Fälle von Schmarotzertum

    1. Im Haus bei uns ist eine sogenannte „Scheinwohnung“. Dort wohnt niemand drin, sie dient nur dazu, Geld von der ARGE zu bekommen. Der Name auf dem Klingelschild ist italienisch. Vermutlich ein Italiener, der in Italien lebt und hier einen Mittelsmann 1x pro Monat nach der Post sehen läßt, damit der Italiener hier H4 beziehen kann.

    2. Kenne eine Russin, die ein kleines Kind von einem verheirateten, wohlhabenden Amerikaner mit Familie in den USA hat. Sie geht nicht arbeiten. Sie schickt ihr Kind in die Kita, die der deutsche Steuerzahler für sie bezahlt, genauso wie ihr H4. Parallel bezieht sie monatlich Geld aus den USA vom Kindesvater.

    3. Ein Mann, etwa 44 Jahre, hat vor 1 Jahr seine erste Ausbildung beendet und ist wieder seitdem auf H4. Der hat noch nie gearbeitet und der wird auch nie mehr arbeiten.

    4. Im Kindergarten ist eine sehr junge Mutter mit einem sehr jungen Partner. Sie könnte ihre Ausbildung nachmachen, weil Omma auf das Kleine aufpassen würde. Sie schwänzt aber die Schule und geht lieber mit ihrem ebenfalls jungen, arbeitslosen Partner spazieren.

    Fazit: so unrecht hat Mißfelder gar nicht. Er spricht nur eine unangenehme Wahrheit laut aus.

    LG Freidenkerzone


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