Michael Jackson

Tja, dass ein Mensch dieses Leben nicht lange durchhält, dürfte hiermit bewiesen sein.

Ich denke dabei vor allem an die vielen, so unnötigen OPs und den wohl damit einhergehenden Medikamentenkonsum.

Der arme Mann hat sich sowas von chirurgisch verschandeln lassen, dass er einem nur noch Leid tun konnte.

Ich möchte gar nicht wissen, was der im Laufe der letzten Jahre so alles an Antibiotica, Analgetica und Antiallergica intus hatte.

Ich frage mich sowieso, wo bei solchen kosmetischen OPs die Ethik anfängt und aufhört.

Bei Jacko wurde diese medizinische Ethik wohl völlig ausser Acht gelassen.

Dabei war er sicherlich ein sympathischer Musiker, vielleicht nicht ganz so genial, wie man ihn hingestellt hat, aber immerhin, gut war er auf alle Fälle.

http://www.youtube.com/watch?v=G_5K0AVD6TA&feature=related

Der Earth Song ist mein Favorit von ihm. Das Lied hat mich echt beeindruckt und es hat auch eine sehr  tiefe Aussage.

RIP Jacko

Die drei Kinder tun mir von Herzen Leid.

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Afghanistan

Schon wieder sind drei deutsche Soldaten für einen Einsatz gefallen, bei dem sie nach meinem Rechtsverständnis überhaupt nichts zu suchen hatten.

Ich frage mich schon immer, was diese Einsätze überhaupt sollen und warum sich Deutschland daran beteiligen soll.

Eine Landesarmee wie die Bundeswehr hat die eigenen Grenzen zu schützen und sonst nichts. Sind diese Grenzen sicher, hat sie keine Aufgabe mehr. Ein Einsatz im Inneren ist sowieso jenseits jeglicher Diskussion.

Wäre es nicht viel besser, eine internationale Eingreiftruppe aus reinen Berufssoldaten zu schaffen, die von allen Ländern gemeinsam getragen und finanziert wird?

Deutschland hat mit Afghanistan nichts zu tun. Diesen Konflikt hat Bush begonnen und nun sollte es auch die Aufgabe der USA sein, diesen unseligen Krieg zu beenden.

Wenn die Politik jetzt davon zu faseln beginnt, dass vorwiegend Hilfsprojekte zum Wiederaufbau betrieben werden, dann sollte man sich schon auch das Verhältnis zwischen den Kosten für den Militäreinsatz und dem Betrag, der für Hilfsprojekte eigesetzt ist, ansehen. Letzterer ist dagegen verschwindend gering.

http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Aussenpolitik/Themen/HumanitaereHilfe/081219-bericht-huhi-2008.html#t2

http://www.tagesspiegel.de/politik/international/afghanistan/Afghanistan-Militaereinsatz;art15872,2581487

Dieser Wiederaufbau ist keine Rechtfertigung dafür, das Leben unserer Soldaten zu opfern.

Ausserdem hat all dieses Bemühen noch keinerlei wirklichen Fortschritt für die Menschen in Afghanistan gebracht.

Die Taliban sind nach wie vor mächtig und dürften in letzter Zeit noch erheblichen Zulauf erhalten haben.

 

 

 Menschenrechte, v. a. für die Frauen, sind nach wie vor kaum vorhanden.

Die von Amerika gestützte Regierung unter Karsai ist ein reines Marionettentheater, das ausserhalb Kabuls sowieso kaum Einfluss hat.

Der Opiumanbau geht nach wie vor unverändert weiter und soll sogar noch ausgeweitet worden sein.

 

Was also schützt die Bundeswehr dann dort unten?

Logo: Opiumfelder, die die Welt mit diesem unsäglichen Gift überschwemmen und von denen einige Wenige Milliarden verdienen.

 

Sorry, aber dafür fehlt mir jedes Verständnis.

Eine Regierung, die diese Machenschaften auch noch mit dem Leben unserer Soldaten schützt, kann man nicht mehr ernst nehmen und wiederwählen schon gleich gar nicht.

Wohin geht Deutschland?

Wenn ich mir die Lage so anschaue, dann findet derzeit ein ganz übles Spiel mit dem Normalbürger statt.

Ach, was heißt derzeit, eigentlich ist die Kacke schon seit vielen Jahren am Dampfen.

Wenn ich mir nur mal das Beispiel Arcandor herausgreife. Einer der Oberbosse profitiert Riesensummen, indem er sich nach dem Verkauf einiger Karstadthäuser durch die überhöhte Miete bereichert, während die kleinen Beschäftigten großzügig auch noch auf Lohnbestandteile verzichten, damit die Chose weitergehen kann.

Dass da bei den Beschäftigten die Wut aufkocht, wäre ja wohl kein Wunder. Es wundert mich eher, dass die Leute noch so ruhig sind.

Diesem Herrn Middelhof würde ich einen vergnüglichen Spießrutenlauf zwischen den Reihen seiner Beschäftigten wünschen.

Ich glaube, die würden hier wohl einiges an negativer Energie loswerden können.

Wohin man derzeit schaut, immer wieder gibt es Enthüllungen, dass sich die Oberbosse der Firmen schamlos auf Kosten der Beschäftigten bereichern und dann noch ganz dreist Staatshilfe auf Kosten des Steuerzahlers fordern.

Eine Schamgrenze existiert in diesen Kreisen schon seit langem nicht mehr. Keine Dreistigkeit ist zu heftig, kein Deal zu schmutzig, kein Verhalten im Preis zu hoch. Diese Rendite-Nutten würden für Geld einfach alles tun, es gibt kein Halten mehr.

Und genau das ist es, was ich so schlimm finde. Zuerst geht die Moral in einem Land kaputt und dann das Land selbst.

http://de.news.yahoo.com/2/20090613/tts-tausende-demonstrieren-gegen-wahlsie-c1b2fc3.html

Mahmud Ahmadinedschad hat augenscheinlich die Wahl gewonnen.

Ich weiß gar nicht, warum die sich so aufregen. Bush hat schließlich auch zwei Wahlen gewonnen.

Jetzt lassen wir doch mal die Kirche im Dorf. Warum sollte der Machthaber im Iran unter anderen Voraussetzungen an der Macht bleiben als der Präsident der Vereinigten Staaten ehedem.

Das ist echte Globalisierung:  Toleranz für jeden!

Mal im Ernst, der Typ ist schon irgendwie aufreibend, aber immerhin mischt er die Politszene doch ein bisschen auf. Wär ja todlangweilig ohne ihn.

Mir ist nur nicht klar, warum Bush mit ähnichen Machenschaften legal an die Macht gekommen wäre und  Ahmadinedschad plötzlich illegal durch eine vermeintlich getürkte Wahl. Wahlbetrug wird man so schnell nicht nachweisen können.

 

 Wo ist da der Unterschied? Ich lass mich gerne belehren.

Pandemiepläne

Na toll!

Gerade habe ich mir den kompletten Pandemieplan für Deutschland durchgelesen.

Da kommt man jetzt plötzlich drauf, dass das Pflegepersonal im Ernstfall überfordert sein könnte.

Klasse, seit Jahren hat man Pflegekräfte abgebaut, wo es nur ging und jetzt sollen laut Pandemieplan, die paar Übriggebliebenen vielleicht die gesamte Versorgung in den Kliniken aufrechterhalten.

Hab soooo einen Hals!

Obwohl ich nicht an diese dämliche Schweinegrippe glaube, empfinde ich diesen Pandemieplan und die Hochstufung auf Grad 6 als eine absolute Ohrfeige für jede Pflegekraft.

Plötzlich kämen wir als medizinisches Personal zuerst an Impfstoffe und Medikamente. Plötzlich wären wir wichtig und man müsste darauf achten, dass wir  auch ja gesund bleiben.

Hey, wißt ihr was? Macht euren Scheißdreck doch alleine!

Für all das berufliche Engagement in der Vergangenheit hat man uns, wo es ging, auch  noch die Löhne gekürzt, das Urlaubs- und Weihnachtsgeld weggenommen und auch die Nachtdienst- und Feiertagszulagen von politischer Seite her zur Disposition gestellt.

Und jetzt kommt die große Gesundheitsbehörde daher und will was von uns?

Ich denke gar nicht daran, mich für die paar Kröten, die ich kriege, irgendeinem zusätzlichen Risiko auszusetzen.

Ich werde mich weder impfen, noch sonst prophylaktisch behandeln lassen und wenns drauf ankommt, bleib ich einfach daheim und bin krank, basta.  Bin doch kein Versuchskaninchen, an dem man mit einem im Schnellverfahren zusammengebrauten „Impfstoff“ oder mit irgendwelchen ominösen Medikamenten, deren Nebenwirkungen kaum überschaubar sind, herumtestet.

Sollen sie doch schauen, wie sie zurecht kommen.

Ulla Schmidt hat sich jahrelang in keinster Weise für uns engagiert und jetzt hat sie auch keine Ansprüche an uns zu stellen.

Jahrelang ließ man uns bis zum Umfallen schuften, schaute man zu, wie ältere Kollegen körperlich fertig in die EU-Rente gingen, bzw. mit großen finanziellen Einbußen aufhören mussten. In kaum einem anderen Beruf ist die Verweildauer im Job so kurz wie in der Pflege.

Während der popeligste Bankenfuzzi ein vierzehntes Monatsgehalt einschob, kürzte man vielen von uns das Gehalt, gab Tariferhöhungen nur ungern weiter und wollte sogar an unsere sauer verdienten Nachtzuschläge. Was war das für ein Kampf, um der Vierzigstunden-Woche zu entgehen. Wie viele Überstunden wurden in der Pflege geleistet, weil das Personal immer knapper wurde?

Und jetzt wären wir auf einmal so essentiel für die Aufrechterhaltung der Versorgung?

Ihr könnt uns mal!

Guantanamo-Häftlinge

http://de.news.yahoo.com/2/20090610/tpl-inselstaat-palau-will-uiguren-aus-gu-ee974b3.html

So ein Mini-Staat hat also keine Angst vor den vermeintlichen Terroristen.

Deutschland schon.

 

Ich wäre ja immer noch dafür, die Leute auf Bushs Ranch unterzubringen und ihnen dort völlige Freiheit zu lassen.

Wahlnachlese

Die SPD ist also der Wahlverlierer?

Gu, zugegeben, 20,8 % sind alles andere als berauschend, der Wählerverlust betrug aber immerhin nicht einmal ein Prozent.

Dagegen hat die Union gewaltig eingebüßt: 6,6 Prozent Verlust.

Davon spricht keiner. Das sehe ich ebenfalls als enorme Wahlschlappe an.

Eigenartig: Man muss den Leuten nur irgendwelche genehme „Wahrheiten“  permanent ins Hirn pusten und schon glauben alle, die Union wäre ohne Fehl und Tadel aus dieser Wahl herausgekommen.

Fakt ist, dass beide Volksparteien nicht mehr gut aufgestellt sind. Die Union deshalb, weil sie eben an der Regierung ist und unser Land derzeit bedenklich trudelt. Da kann nicht mal unser aller Angela Wunder wirken. Wir bewegen uns unaufhaltsam in den Abgrund in Richtung Staatsbankrott und Währungsreform zu.

Die SPD bräuchte längst neue Gesichter. Ich für meinen Teil kann den ollen Münte langsam echt nicht mehr sehen. Schickt ihn doch endlich in Rente! Der größte Fehler der SPD war es, nicht in die Opposition zu gehen, um sich neu aufzustellen. Die Macht um jeden Preis kostet halt mal Wählerstimmen und das ist gut so! Es ist an der Zeit, sich auf der Oppositionsbank wieder neu zu formieren und neue Gesichter zu entdecken.

Die FDP ist der eigentliche Wahlsieger. Wäre ich weniger links würde ich sicherlich in der Hoffnung auf eine grundlegende, vernünftige Steuerreform diese versuchsweise ebenfalls wählen.

Die Grünen haben sich gut gehalten und werden weiter in der großen Politik mitsxpielen.

Die Linken könnten, wenn sie ein einleuchtendes Wahlprogramm auflegen, doch noch Wählerstimmen gutmachen.

Die Bundestagswahl im September wird interessant. Ich fürchte aber, dass wir an einer schwarz-gelben, bzw. schwarz-gelb-grünen Regierung nicht vorbei kommen. Cem Özdemir und Roland Koch sind die kommenden Gesichter auf der Regierungsbank, da bin ich mir sicher. Angela Merkels Tage sind politisch gezählt. Ist zwar nur so ein Gefühl, bin gespannt, ob ich Recht habe.

Staatshilfen

Die Situation ist vertrackt.

Immer mehr Unternehmen schreien nach Staatshilfe.

Ich frage mich, wie es denn kommt, dass man sich auch bei diesen Unternehmen vor der Krise jegliche staatliche Einmischung verboten hat, weil die Marktwirtschaft ja alles von selbst regeln würde? Da hielt man die Fahne der selbstbestimmten Wirtschaft hoch, sozial war out, alle liebäugelten mit der „freien“ Marktwirtschaft, ohne jegliche Steuerung durch den Staat.

Kaum ist der Karren aber weltweit im Dreck, ist es genau diese Steuerung und Stützung durch den Staat, die man jetzt fast auf Knien herbeifleht, die Krokodilstränen Schäffers eingeschlossen, nachdem man Milliarden in all der Gier verzockt hat.

Jetzt geht es plötzlich um den Erhalt von Arbeitsplätzen, die man noch vor ein paar Jahren ohne Wimpernzucken auf dem Altar des Neoliberalismus zwecks Renditesteigerung geopfert hätte. Jetzt entdecken selbst die größten Schweine in den Vorständen, dass man mit dem Argument der Arbeitsplatzerhaltung vielleicht auch den eigenen Arsch retten könnte, obwohl man selber den Karren abgrundtief in den Dreck gefahren hat.

Wenn es nicht um die armen Menschen ginge, die irgendwann ohne Job auf der Straße stehen würden, dann wäre ich wirklich geneigt, zu sagen, dass man jetzt auch die Selbstregulierung des Marktes walten lassen sollte. Was sollen Firmen wie Opel, Karstadt etc. wenn sie keine Existenzberechtigung mehr auf dem Markt haben, mit Steuergeldern künstlich beatmet werden?

Sorry, ich bin für eine finanzielle Euthanasie all jener Unternehmen, die jetzt so laut schreien. Lasst sie abnippeln und lasst Platz für Neues schaffen. Wer am Alten hängt, wird sich nicht bewegen. Nur wer Altes abreißt, wird zu einem Neuanfang kommen.

Helfen würde die weitgehende Staatshilfe den Beschäftigten sowieso wenig. Die fliegen trotzdem, wenn es für einen dieser Konzerne günstiger erscheint, nachdem die obere Etage nochmal den großen Reibach mittels Steuergeldern gemacht hat.

Nö, erst wenn der Vorstand genauso arbeitslos auf der Straße stehen könnte, wie die Verkäuferin oder der Bandarbeiter, wird sich etwas ändern.

Erst dann werden die Unternehmen ihr „soziales “ Gewissen entdecken und umdenken. Vorher dient die ganze Knete doch nur zu einem noch schnelleren Staatsbankrott.

Gescheiter ist es, wenn diese schiefen Unternehmensruinen alle zusammenbrechen und Platz für Neues entsteht.

Vielleicht ist man dann auch so vernünftig und sozial und bindet die Arbeitnehmer  in das gesamte System mit ein. Mit eigener Entscheidungskraft und eigenem Profit, wenn es einem Unternehmen gut geht.

 

Dieses alte, kapitalistische System hat sich überlebt. Ich bin gespannt, ob die Menschen es packen und die daraus entstehenden Chancen nutzen oder ob in ein paar Jahren  genau die gleichen Betonköpfe weitermachen mit einer noch schlimmeren Umverteilung von Unten nach oben. Wir haben es jetzt in der Hand, machen wir was draus. Die Bundestagswahl wird diese Zukunft mitentscheiden.

Schwarze Löcher

2009 scheint das Jahr der schwarzen Löcher in den Staatshaushalten zu werden.

Firmen, die unwiderruflich pleite sind, wie GM mit OPEL, Chrysler, Karstadt, Schäffler, und jetzt viele, viele  andere auch, beanspruchen die Hilfe des Staates.

Dass dies ein Staat nicht leisten kann, weil die Steuereinkommen im Grunde ganz anderen Zwecken zu dienen haben, ist bei der Politik noch nicht durchgedrungen. In Deutschland jedenfalls noch nicht, bzw. man will es den Menschen nicht sagen, weil die Bundestagswahl schon in greifbarer Nähe ist. Jetzt gilt es, die Leute hinzuhalten, ihnen das Blaue vom Himmel zu versprechen, nur um die Wahl ja nicht zu versägen.

Was hinterher aus all diesen Versprechungen wird, ist irrelevant, kaum wieder an der Regierung, hat man sich um Anderes zu kümmern, als um ehemalige Wahlversprechen.

 

Ein Drama nur, dass dieses Trauerspiel noch bis September dauert, so lange muss man auf Zeit spielen. Das System soll ja doch nicht schon vor der Wahl an die Wand krachen. Jetzt gilt es, einen wahren Spagat hinzulegen, um das dumme Wahlvolk hinzuhalten. Es darf bis dahin keine weitere Bank craschen und Unternehmensinsolvenzen sollen ja auch nicht so ganz überdeutlich rüberkommen. Unsere Poliktiker, allen voran unser aller Merkel ergehen sich in nebulösen Versprechungen, die weitab jeglicher wirtschaftlichen Realität sind.Schließlich sollen die Menschen ja noch bis zur Wahl eingelullt und in Sicherheit gewogen werden.

Wehe dem, der vorzeitig aufwacht. Der ist dann ein Aufwiegler, jemand der schlechte Stimmung in diesem ach so blühenden Land macht. Der ist gefährlich, der untergräbt das System, was schon fast terroristischen Handlungen gleichzusetzen ist.

Leute, Leute, wir alle werden uns noch auf einiges gefasst machen können. Dagegen ist das GM und OPEL-Drama noch gar nichts.

Warten wir mal ab, bis erst die HRE nicht mehr zu halten ist und verpufft. Dann wird die Commerzbank und wohl auch die KFW in ernsten Schwierigkeiten sein. Viele bisher rennomierte Unternehmen werden sich diesem allgemeinen Abwärtssog nicht mehr entziehen können und ebenfalls in den Strudel geraten.

Ob das alles bis zum September hält? Mich würde es sehr wundern. Lieber ein Ende mich Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.