Schwarze Löcher

2009 scheint das Jahr der schwarzen Löcher in den Staatshaushalten zu werden.

Firmen, die unwiderruflich pleite sind, wie GM mit OPEL, Chrysler, Karstadt, Schäffler, und jetzt viele, viele  andere auch, beanspruchen die Hilfe des Staates.

Dass dies ein Staat nicht leisten kann, weil die Steuereinkommen im Grunde ganz anderen Zwecken zu dienen haben, ist bei der Politik noch nicht durchgedrungen. In Deutschland jedenfalls noch nicht, bzw. man will es den Menschen nicht sagen, weil die Bundestagswahl schon in greifbarer Nähe ist. Jetzt gilt es, die Leute hinzuhalten, ihnen das Blaue vom Himmel zu versprechen, nur um die Wahl ja nicht zu versägen.

Was hinterher aus all diesen Versprechungen wird, ist irrelevant, kaum wieder an der Regierung, hat man sich um Anderes zu kümmern, als um ehemalige Wahlversprechen.

 

Ein Drama nur, dass dieses Trauerspiel noch bis September dauert, so lange muss man auf Zeit spielen. Das System soll ja doch nicht schon vor der Wahl an die Wand krachen. Jetzt gilt es, einen wahren Spagat hinzulegen, um das dumme Wahlvolk hinzuhalten. Es darf bis dahin keine weitere Bank craschen und Unternehmensinsolvenzen sollen ja auch nicht so ganz überdeutlich rüberkommen. Unsere Poliktiker, allen voran unser aller Merkel ergehen sich in nebulösen Versprechungen, die weitab jeglicher wirtschaftlichen Realität sind.Schließlich sollen die Menschen ja noch bis zur Wahl eingelullt und in Sicherheit gewogen werden.

Wehe dem, der vorzeitig aufwacht. Der ist dann ein Aufwiegler, jemand der schlechte Stimmung in diesem ach so blühenden Land macht. Der ist gefährlich, der untergräbt das System, was schon fast terroristischen Handlungen gleichzusetzen ist.

Leute, Leute, wir alle werden uns noch auf einiges gefasst machen können. Dagegen ist das GM und OPEL-Drama noch gar nichts.

Warten wir mal ab, bis erst die HRE nicht mehr zu halten ist und verpufft. Dann wird die Commerzbank und wohl auch die KFW in ernsten Schwierigkeiten sein. Viele bisher rennomierte Unternehmen werden sich diesem allgemeinen Abwärtssog nicht mehr entziehen können und ebenfalls in den Strudel geraten.

Ob das alles bis zum September hält? Mich würde es sehr wundern. Lieber ein Ende mich Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

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3 Kommentare

  1. Holzmichel said,

    Juni 2, 2009 um 7:50 pm

    Hi Lisa,
    ich war im Chiemgau. Der Blog lief weiter, das geht bei Google einfach.
    Du triffst wie immer den Kern der Sache richtig. So ein logisches Denken vermisse ich doch bei 98 Pro. unserer Menschen.
    Eine Bedienung in einem Cafe im Chiemgau hat mir erzählt, dass alle Banker, die auf eine „Tasse“ zu ihr kommen, von unlösbaren Geldproblemen reden und empfehlen, kein Bargeld zu horten. Drohende Währungsreform….!!!
    Nach dem Sept. werden die uns die Kopfhaut abziehen, da bin ich mir sicher.
    Diese Politpack ist unser Untergang.Nur die meisten spannen das halt nicht.
    Ansonsten: Ganz schön mutig aber stimmig Deine Beiträge. Da beneide ich Dich schon ein wenig (viel).
    Schöne Woche noch und guten Abend
    und Servus
    Richard

  2. Holzmichel said,

    Juni 2, 2009 um 7:50 pm

    Ergänzung:
    Wegen meiner Abwesenheit auch die lapidaren Beiträge von mir auf meinen Seiten.

    Servus Richard

  3. Holzmichel said,

    Juni 5, 2009 um 3:53 pm

    Hi, Hexerl, Du gehst uns doch ab.
    Hoffentlich hörst Du nicht auf zu „hexerln“ hier in Deinem Blog.
    Schade wäre das unendlich, da Deine Beiträge doch zu den besten auch kritischsten hier im Netz gehören.
    Ich wünsche Dir ein schönes WE
    und am So. eine gute Wahlentscheidung.
    Servus Richard


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