Dienstwagen geklaut

Die Sache, mag ein Minister  noch so berechtigt sein, den Dienstwagen auch privat zu nutzen, hat trotzdem ein „Gschmäckle“.

Die Frau Ministerin war im Urlaub! Punkt!

Wäre es da nicht dem Steuerzahler gegenüber fair,  sich seinen fahrbaren Untersatz selbst zu organisieren und v. a. zu finanzieren?

Muss ein Minister wirklich einen Dienstwagen inklusive Fahrer ein paar tausend Kilometer durch Europa hindurch ordern, um mobil zu sein?

Hier sollte ein gewisses Ansehen gewahrt bleiben und auch Minister vor dem Ruch der Selbstbedienung auf Kosten des Steuerzahlers durch klare Regeln geschützt sein.

Ich nehme jetzt mal an, dass diese Regeln offensichtlich nicht so ganz klar sind, sonst hätte Ulla Schmidt sich doch daran gehalten, oder nicht?

Wenn ihr auch im Auslandsurlaub ein Dienstwagen zusteht, schön und gut, sei ihr das gegönnt, aber jeder Minister der dieses Privileg nutzt, gerät damit in der Öffentlichkeit ein ein schiefes Licht.

Achja, sich seinen Fahrer nachkommen zu lassen,  ist auch pikant. Frau Ministerin braucht also einen Privatchauffeur im Urlaub?  Das sollte uns zu denken geben. Diesen Fahrer würd ich mir mal ganz gern anschauen. War der Dienstwagen oder der Fahrer wichtiger im Urlaub.

Ich weiß, ich bin ein Ferkel, aber die Sache ist pikant.  *Schmunzel*

Ich würde den Schwerpunkt des Skandals eher auf den Fahrer, als auf den Dienstwagen legen.

Dann wird die Sache doch gleich viel interessanter.

Es ist auch die Frage, wer den Fahrer für den privat genutzten Dienstwagen dann beschäftigt?

Der Staat oder die Frau Ministerin privat?

Wie wird dieser Fahrer dann rechtlich abgesichert, bzw. hat er einen privaten Arbeitsvertrag mit der Ministerin? So meine Sicht als Betriebsratte.

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2 Kommentare

  1. Holzmichel said,

    Juli 27, 2009 um 6:26 pm

    Sehr dubios, was hier geschehen ist. Eine eklatante Verschwendung von Steuergeldern! Und Generalsekretär Heil von der SPD sagt, das ist alles in Ordnung. Saustall….
    Einfach die SPD nicht mehr wählen unter damit unter 5 Prozent drücken.
    Die andere Sache, die Du vermutest, könnte sein. Darum sagt man der Sohn vom Fahrer war auch mit dabei. Vielleicht ist das eine falsche Spur um ein Verhältnis der Schmidtin mit dem Fahrer zu vertuschen.
    Übermorgen schreibe ich auch bei mir darüber.
    Morgen erst etwas über den Wahlboykott.

    Servus Richard

  2. wetterhexe2 said,

    Juli 28, 2009 um 6:19 am

    Zehntausend Euro soll der Spaß gekostet haben.
    Mal ehrlich, auch für eine MInisterin dürfte das aus eigener Kasse viel Geld sein.
    Es gibt Dinge, die man zwar DARF, aber nicht TUT!

    Und dazu gehört die Verschwendung von Steuergeldern.
    Politiker haben hier auch eine Vorbildfunktion.

    Das Signal, dass man in den entsprechenden Ämtern Wasser predigt und Wein säuft, macht unsere sowieso schon geringe Akzeptanz der Deutschen Politik noch geringer. Das treibt viele Menschen zum Nichtwählen und noch mehr dazu, zum Protestwähler zu werden.

    Steuergelder werden von vielen Menschen mit viel Arbeit erzeugt. Es ist das Mindeste, dass unsere Staatsfunktionäre sich dessen bewußt sind und entsprechend verantwortungsvoll damit umgehen.

    LG Wetterhexe


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