Wahlkampf

Wie lange dauert es noch, bis die Parteien kapieren, dass der beste Wahlkampf eine vernünftige Politik ist?

Die glauben doch wirklich, dass es reicht, das Wahlvolk ein paar Wochen vorher gründlich einzuseifen.

Hey Leute, der Wahlkampf beginnt unmittelbar NACH der Wahl erneut und zwar im täglichen Regierungsgeschäft.

Unsere Stimmen sind kostbar, sie bringen euch viel Geld und Privilegien. Dies gibt es nicht umsonst, das bedeutet harte Arbeit und zwar die vollen Jahre vor einer Wahl.

Mit ein paar leeren Slogans und ein paar großen Köpfen auf den Plakaten kann man keinen Wähler  mehr locken. Da müsst ihr schon mehr zu bieten haben. Wie wäre es denn zur Abwechslung mal mit einem ordentlichen Konzept und der Info, was auf die Leute zukommt, wenn sie euch wählen?

 

Hää???

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Wahlnachlese

Die CDU hat in zwei Bundesländern gewaltig verloren. Passt!

Den Sachsen ist entweder nicht zu helfen, oder Ministerpräsident Tillich macht wirklich einen ordentlichen Job.

Althaus  und Müller sind die klaren Verlierer der Wahl.

Mit Ruhm hat sich die SPD wahrlich nicht bekleckert bei dieser Wahl. Die Linkspartei ist drauf und dran ihr den Rang abzulaufen.

Woher Matschie die Arroganz nimmt, Ramelow das Recht, sich ggf. als Ministerpräsident wählen zu lassen, abspricht, ist mir bei den Stimmen der SPD schleierhaft. Es ist undemokratisch, Koalitionen von vornherein aus persönlichen Gründen auszuschließen. Maßgebend sollte nur die Stimmverteilung und eine mögliche Einigung auf der Sachebene sein.

Persönliche Animositäten haben dabei keinen Platz. Matschie hat sich damit für mich als Demokrat auf alle Fälle disqualifiziert.

Der Umgang mit der Linkspartei ist noch immer von großer Missgunst geprägt. Dabei füllt sie offensichtlich gerade die Lücke, die die etablierten Parteien ihr gelassen haben und zwar die soziale Politik. Der Stimmenzuwachs wundert mich nicht.

Im Grunde hoffe ich sogar, dass auch auf Bundesebene deutliche Signale in Richtung Links gesetzt werden. Vielleicht werden dann unsere Politiker endlich wach und erkennen, dass sie sich im Sog des Neolibaralismus gründlich verirrt haben. Die Menschen hierzulande brauchen eine soziale Politik.

Dass Westerwelle so zufrieden ist, war klar. Ich bin gespannt, wer DEN, wenn die Vorhaben nach der eventuellen Wahl einer schwarz-gelben Koalition auf den Tisch kommen, alles NICHT gewählt haben will. Dass die FDP von bestimmten Kreisen ihre Stimmen bezieht, ist klar, aber dass ihr zunehmend auch kleine Leute auf den Leim gehen, ist schon dramatisch.  Nochdazu wo Steuererleichterungen in Milliardenhöhe versprochen werden, während man sich über deren Finanzierung aber geflissentlich ausschweigt.

Die Grünen können zufrieden sein. Sie sind jetzt in allen drei Landtagen vertreten und das noch im Saarland und Thüringen als Zünglein an Waage.

Die Koalitionsverhandlungen scheine spannend zu werden, überlagern aber wohl auch zusätzlich den Bundestagswahlkampf.

Spannend wird es auf alle Fälle.

Organhandel?

http://karlweiss.twoday.net/

Hier ein sehr aufregender Artikel.

Ich denke, Karl Weiss ist eine doch sehr seriöse Quelle für inhaltlich gut recherchierte Informationen.

Wenn wirklich etwas dran ist an diesem Artikel, dann kann man sich nur noch voller Abscheu abwenden. Es ist einfach menschlich nicht nachvollziehbar, dass die Welt so etwas durchgehen lässt.

Bonzenparty im Kanzleramt

Ist ja echt nett von der Kanzlerin.

Während sie selbstverständlich erwartet, dass Hartz-IV-Empfänger (zum Großteil nach vielen, vielen Jahren Arbeitsleistung!) mit nicht einmal 400 Euronen über das Monat kommen, lädt sie sich auf genau die gleichen Steuerzahlerkonsten die größten Bankenbonzen zu Ackermanns Geburtstag ein.

Mich wundert es echt nicht mehr, dass sich die oberste Führungsriege die Bundeswehr im Innern aus tiefstem Herzen wünscht. Der Volkszorn wird wohl eines Tages schrecklich sein, wenn die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter auseinander geht und die Leute endlich die Augen aufmachen, und sehen, was hierzulande los ist.

Die Kosten für das Abendessen kann man nicht mehr ermitteln. Heben die denn keine Quittungen auf???

Naja, dann rechnen wir mal ein bisschen durch:

So ein Bonze braucht zum Abfüttern an einem Abend inclusive Getränke locker 200 Euro.

(Und da kalkuliere ich wirklich nur das Minimum.) Was ein geliefertes Abendessen, z. B. aus dem Adlon kostet, kann sich jeder selbst aus den Fingern saugen. Auf diesem Niveau stelle ich mir die Chose vor.

Dann nehmen wir mal diese niedrigangesetzten 200 Euro und multiplizieren sie mit 30, dann sind wir schon bei 6000 Euro. Minimum, schätze ich. Dazu die eingestandenen 2100 Euro für zusätzlichen Service, kommen wir schon mal auf 8100 Euro.

Dazu sollte man Blumenschmuck, Zigarren (ohne die gehts ja in diesen Kreisen wohl nicht) und Diverses zählen, dann dürfte der Betrag schon so an die 10000 Euro gehen, wenn nicht wesentlich mehr. Ein Abendessen kann in bestimmten Kreisen auch noch viel mehr kosten.

Nunja, dieses Essen ist wohl nur ein Steinchen mehr in dem Gebäude, das bald über den Berliner Großkopferten zusammenbrechen wird. Ich hoffe, besonders viele davon fallen unser aller Angela möglichst schmerzhaft auf die Füße.

Schlichtweg: Diese Dame hat jegliche Sensibilität für das eigene Volk verloren.

 Jagt sie aus dem Amt bei der Wahl!!!!!

Schweinegrippe, so ein Krampf!!!

http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/der-coup-mit-der-schweinegrippe

Hier habe ich eine sehr interessante, kritische Website gefunden, die ich Euch nicht vorenthalten will.

Die geplanten Impfungen gegen diese in den Medien herbeigeredete Schweinegrippe sind mir ausgesprochen supsekt.

Man sollte sich gut überlegen, ob man sich einen Impfstoff verabreichen lässt, der innerhalb ein paar Wochen zusammengepanscht wurde, während die Zulassung für andere Medikamente oft Jahre in Anspruch nimmt.

Eine kritsche Haltung dazu ist nur zu empfehlen und eine Impfung sollte man sich mindestens dreimal überlegen.

Im Auge des Sturms

Genauso kann man bezeichnen, was die derzeitige Politik mit uns macht.

Vor einem Jahr gab es den Benahe-Crasch auf allen Aktienmärkten.

Praktisch sämtliche relevante Regierungen haben Riesensummen in den Bankenmoloch gekippt, um zu verhindern, dass sich das Ungetüm selber verschlingt.

Jetzt, nach einem Jahr, versucht man uns die Sache schönzureden. Schließlich ist ja bald Wahl und der obrigkeitsgläubige Michel muss ja noch sein Kreuzchen bei CDU, CSU oder FDP machen, damit die Wirtschaft schön weiterwursteln kann wie bisher. (Das Kreuzchen bei der SPD wird das Desaster natürlich auch nicht mehr verhindern.)

Dann, nach der Wahl wird es dicke kommen, soviel ist sicher. All das, was jetzt provisorisch zusammengekleistert wurde, wird uns demnächst um die Ohren fliegen, oder glaubt Ihr, die finanziellen Ressourcen der Staaten sind unerschöpflich, zumal die Steuereinnahmen durch die wachsende Arbeitslosenzahl drastisch sinken.

Nein, wir befinden uns nur in einer kurzen Ruhephase, bevor der Strum so richtig losgeht.

Vielleicht ist es auch gut so, dass kein Stein auf dem anderen bleibt, im übertragenen Sinne natürlich, denn nur daraus kann Neues, Besseres entstehen.  Dabei sollten wir allerdings sehr wachsam sein und auf keinen Fall zuviel Macht in eine Hand legen, sonst enden wir ganz schnell in einem System, das wir niemals so gewollt haben.

Armutslöhne

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/20/0,3672,7616628,00.html

 

Hier ein ganz interessanter Artikel.

Immer mehr Menschen in Deutschland werden in den Niedriglohnbereich gedrängt.

Diese Menschen haben jetzt kaum genug, um über die Runden zu kommen. Später, in Rente werden sie es noch schwerer haben.

Das ist eine himmelschreiende soziale Ungerechtigkeit.

Dass die Politik dafür Tür und Tor geöffnet hat, ist unverständlich und kann niemals im Sinn der Wähler gewesen sein.

Begonnen hat alles mit diesen Geringverdienerjobs, die heuten in vielen wirtschaftlichen Sparten, wie z. B. im Einzelhandel nicht mehr wegzudenken sind. Hier gehen dem sozialen System enorme Abgaben verloren, die in der Zukunft bitter fehlen werden.

Weiter ging es mit dem Ausufern der Leiharbeit. Das ist Sklavenarbeit im besten Sinne. Die Leiharbeitsfirmen schieben Geld ein, das den Arbeitnehmern zusteht und verstärken die Möglichkeit von „Hire und Fire“ für die Wirtschaft.

Anstatt auf einen flächendeckenden Mindestlohn zu setzen, lässt man Lohndumping ausufern und gefährdet damit die Zukunft einzelner Bürger.

Wer bereits als Arbeitnehmer arm ist, der wird es im Alter erst recht sein!!!!

Diese Lohngruppen sind von vornherein auch von einer privaten Selbstvorsorge ausgeschlossen, weil es eben hinten und vorne nicht reicht.

Und jetzt steht die Wahl an. Wenn Schwarz-Gelb an die Regierung kommt, werden sich diese sozialen Ungerechtigkeiten noch weiter verstärken. Selbst bei einer großen Koalition wird es kaum besser werden. Da hat sich die SPD in den letzten Jahren wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert!

Leute, denkt nach, die nächsten vier Jahren werden die entscheidensten für kommende Generationen sein. Wir stehen vor grundlegenden Veränderungen. Wer heute nicht die Augen aufmacht, wird sie später nur noch zum Weinen brauchen.

Die SPD rutscht weiter ab

22 Prozent bekäme die SPD laut ARD-Umfrage.

Umfragen sind eine zwiespältige Sache, aber da könnte schon etwas Wahres dran sein.

Die SPD hat nach fast 12 Jahren an der Regierung einfach nichts mehr zu bieten.

Sie ist ausgelutscht und hat keine Visionen mehr fürs Wahlvolk.

Die Mehrwertsteuerlüge, nur für den Machterhalt, habe ich denen auch sehr übel genommen.

Gott möge verhüten, dass die SPD diesmal wieder irgendwie in die Regierung rutscht.

Natürlich ist es bitter, dass 37 Prozent der UNION und 15 Prozent der FDP ihre Stimme geben würden. Was dabei herauskommt, kann man sich doch vorstellen. Da wird die Umverteilung von unten nach oben erst richtig heftig. Nunja, der Wähler verdient, was er wählt! Da hat er dann vier Jahre Zeit, sich über seine eigene Dummheit zu ärgern.

Dass die Menschen jetzt ihr Heil erst recht in Parteien suchen, die der Wirtschaft sehr nahe stehen, ist für mich völlig unverständlich. Die müssten doch sehen, dass man damit auch keinen Wohlstand für alle schaffen wird. Was heißt hier Wohlstand, Hauptsache ist, dass die Menschen und zwar ausnahmslos ALLE, über die Runden kommen, was hierzulande ja längst nicht mehr der Fall ist. Viele Menschen sind hoffnungslos verschuldet. Viele Kinder haben nie Wohlstand erlebt und wachsen in ärmlichen Verhältnissen auf. Die Altersarmut ist auf dem Vormarsch.

Wenn es jetzt nicht zu einem wirklichen Bruch in der Parteienlandschaft kommt, dann wird es weitergehen, mit all dem, was uns heute schon so schmerzt. Dass kaum Geld zu verteilen ist, das ist längst klar, aber das Wenige sollte gerecht verteilt werden. Darum geht es.

Deshalb gut überlegen, wo man sein Kreuzchen macht. Die vier folgenden Jahre könnten für einige Überraschungen gut sein.

Bundeswehr im Inneren?

Schon wieder klopft man an die verschlossene Pforte des Grundgesetzes.

Erst hat sich Schäuble dabei eine blutige Nase geholt, jetzt versucht es Verteidigungsminister Jung.

Warum das Ganze?

Die Bundeswehr, wäre sie  im Inneren einsetzbar, würde sich als sehr praktisches Instrument für den Machterhalt der etablierten Elite erweisen.

Wie leicht könnte man dann Aufstände und Revolutionen niederschlagen!

Wie leicht könnte man das Volk in den Griff bekommen, wenn es aufbegehrt!

Wie leicht könnte man dann Dinge durchsetzen, die derzeit noch undenkbar sind!

 

Dieses Instrument der fast unumschränkten Macht reizt Politiker. Und ich bin überzeugt, dass sich bei Bedarf auch jene bedienen würden, die heute noch laut dagegen sind. Wer dieses Machtinstrument in den Händen hält, wird es auch zu nutzen wissen. Die Bundeswehr wird eingesetzt bei „Bedarf“. Die Hemmschwelle zu deren Einsatz wird in den nächsten Jahren kontinuierlich sinken und die Begründungen dafür werden von Mal zu Mal fadenscheiniger.

Angst zu schüren ist das probateste Mittel. Auch Terror kann genutzt werden, um politsche Macht zu gewinnen.

Was also ist zu tun!

1. Der politische Denkzettel

Jede Partei, in der ein Politiker auch nur leise andenkt, sich des eigenen Heeres, im Inneren zu bedienen, hat sich für alle  folgenden Wahlen disqualifiziert. Allein der Gedanke ist strafbar.

Strafen wir diese Parteien und Politiker mit unserer Wählerstimme. Sie dürfen nie wieder die Stimme demokratisch denkender Menschen bekommen.

2. Aufschrei

Eine Verfassungsänderung zu gunsten eines Bundeswehreinsatzes im Inneren ist undenkbar.

Er wäre der direkte Schritt in eine Diktatur! Machen wir uns das bewußt und thematisieren dieses Ansinnen in unserem Bekanntenkreis. Jede Wählerstimme, die so einer Partei verlorengeht, ist ein Gewinn für die Demokratie!

 

3. Handeln

Schreibt euren Protest nieder, setzt ihn ins Internet, schreibt Politiker direkt an, verfasst Leserbriefe.

Eine starke Öffentlichkeit ist immer noch der beste Schutz vor dem Untergraben der Demokratie.

Zerrt diese „Dunkelmächte“ ans Licht der Öffentlichkeit. Nichts fürchten sie mehr!

 

Wer immer die eigenen Soldaten veranlassen möchte, auf das eigene Volk zu zielen,  muss mit der öffentlichen Ächtung rechnen. Ich empfehle mal in Richtung Hochverrat zu googeln.