Wachstum? Woher bitte?

Die Wirtschaft in der ganzen Welt ist im Niedergang, nur Angela Merkel hat das noch nicht gemerkt, bzw.  sie versucht uns in bester FDJ-Manier mittels Propaganda bei der Stange zu halten.

Woher soll denn dieses vielbeschworene, herbeigeredete Wachstum kommen?

Von den Leuten, die unter 7 Euro Stundenlohn bekommen?

Von den Familien, die kaum noch mit zwei Einkommen über die Runden kommen?

Von den Rentnern, die in den nächsten Jahren immer weiter in die Altersarmut abrutschen werden?

Von den Arbeitslosen? Auch von denen, die man in der Statistik einfach wegmogelt, rede ich!

Von all den kleinen Leuten, die immer weniger Geld in der Kasse haben?

So, Frau Bundeskanzlerin, generiert man kein Wachstum.

Wachstum hat etwas mit Geld zu tun, das man für Dinge ausgeben kann, die außerhalb des täglichen Bedarfs übrigbleiben. Und diese Konsumentenschichten werden eindeutig immer kleiner.

Das Klientel, das Sie bedienen, kann nur eine Mahlzeit auf einmal einnehmen und eine Garnitur Kleidung auf einmal tragen,  auch wenn diese wohl teurer wird, als die des Normalbürgers. Dafür aber sind dann die Hotelbetten bald günstiger. Die leisten sich die Normalos auch nicht alle Tage. Diese Mehrwertsteuerkorrektur kommt vor allem Dienstreisenden zu Gute und dafür haben sie als Bundesreisekanzlerin sicherlich viel Verständnis.

Mir geht die Galle hoch, wenn ich so eine Regierungserklärung höre.

Von wegen Wachstum, Schadensbegrenzung wäre angesagt!!!

Es ist nichts zum Verteilen da, also sollte man vielleicht bei unsinnigen Ausgaben kleiner Brötchen backen, wie z. B. bei Dienstwägen, Regierungspalästen und Finanzspritzen für längst marode Unternehmen auf Kosten des Steuerzahles.

Heute wäre Bescheidenheit, in Kombination mit Ideenreichtum, angesagt.

Das staatseigene Stromnetz hätte der Staat auch selbst verkaufen können. Wenn ich mich recht erinnere gehörte ein Großteil des Netzes ehemals dem Staat. In Bayern jedenfalls war es so, die Bayernwerk AG war in Händen des Freistaates und fusionierte dann mit PreussenElektra zu E.ON.

Die Netze, die mit Steuergeldern gebaut wurden, sind jetzt marode und werden, weil die Wartung offensichtlich zu teuer ist, verscheuert. Über eine Milliarde soll dabei rüberkommen.

Die Erneuerung des Netzes wird dann wiederum der Verbraucher mit Strompreiserhöhungen zu schultern haben.

Das alles ist eine abgekartete Sache.

Toll, diese Privatisierungen, nicht?

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3 Kommentare

  1. Holzmichel said,

    November 11, 2009 um 9:21 pm

    Merkel mit ihren PanoptikumMinistern, rechnet mit ungeheuren Wachstumsschüben in der Wirtschaft! Weit gefehlt! Es wird noch tiefer gehen.
    Weitere Blasen werden platzen!
    Das Problem ist nur, dass die wenigsten Leute hier das checken!
    Sonst stimme ich Deinen Sorgen voll zu.
    Gute Nacht und
    Servus
    PS. in letzter Zeit biste wenig online, haste viel Stress?

  2. wetterhexe2 said,

    November 11, 2009 um 9:43 pm

    Ja, Job hingeschmissen und Einarbeitung im nächsten.
    Mal sehen, was draus wird.

    LG Wetterhexe

  3. Doris Eschbach-Eberlein said,

    November 12, 2009 um 3:44 pm

    Liebe Wetterhexe, Du hast wie immer alles sehr treffend erklärt. Mehr braucht man dazu gar nicht sagen. Ansonsten wünsche ich Dir viel Erfolg in Deinem neuen Job.
    LG, Doris


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