Fassungslos beim TÜV

Als ich letztes Jahr plötzlich doch wieder selbst ein Auto brauchte, hat mir mein Sohnemann ganz schnell einen alten Golf für 300 Euro besorgt.

Dieser zwanzig Jahre alte Golf hat heute praktisch ohne Mängel seinen TÜV und die Abgasuntersuchung bestanden.

Ich bin immer noch total fassungslos!

Möchte nicht wissen, wieviele gute alte Fahrzeuge der Abwrackprämie zum Opfer gefallen sind.

Jedenfalls wird mich dieser alte Knabe weitere zwei Jahre begleiten, wenn nichts dazwischenkommt.

Soviel zu deutscher Wertarbeit.

Afghanistan

Ach nee, zu Guttenberg zweifelt an der Demokratie in Afghanistan!

Wie nennt man es denn, wenn sich ein Regime durch massiven Wahlbetrug an der Macht hält?

Ist das die Demokratie, für die unsere Soldaten den Kopf hinhalten sollen?

Ich denk, ich spinne! Die faseln was von Demokratie, dabei ist Karzai ein klarer Wahlbetrüger.

Im Iran gibt man sich weltweit schockiert und entrüstet, wenn etwas mit den Wahlen nicht sauber läuft und in Afghanistan schützt man einen klaren Wahlbetrüger sogar noch mit dem Leben unserer Deutschen Soldaten.

Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich kotzen möchte.

Dieses scheinheilige Gefasel von Demokratie und dabei haben gerade die, die am lautesten schreien am meisten Dreck am Stecken. Ebenso war es bei dem Menschenrechtler-Urteil jetzt in China. Die USA schreit nach Menschenrechten, während sie diese in Guantanamo selbst mit Füßen tritt, Menschen unrechtmäßig ohne Prozeß Jahre ihres Lebens stiehlt, foltert und sogar tötet. Und das alles vor Augen der Weltöffentlichkeit.

Über Israel und das, was dort abläuft mag ich mich gleich gar nicht auslassen, sonst werde ich noch ordinär.

Ich hasse all diese Scheinheiligkeit, dieses Schönreden und Wahrheitverdrehen.

„Warum kümmerst du dich um den Splitter im Auge deines Bruders oder deiner Schwester und bemerkst nicht den Balken in deinem eigenen?“ 

Matthäus 7,1-5

Diesen Text sollte man all diesen scheinheiligen Brüdern täglich hundertmal um die Ohren schlagen.

Frohes Fest

Was ich euch wünsche

Ein kleines Licht, das die Dunkelheit bricht,

das kleine Wort: „Verzweifle nicht!“,

einen hellen Stern, der Hoffnung schenkt,

einen gütigen Gott, der die Wege lenkt!

Einen Menschen, der mit Dir Schweres teilt,

der mit Dir lacht, wenn das Glück Dich ereilt.

Ich wünsche Dir Augen, die nach innen sehn,

um andere Menschen auch zu verstehn.

Ich wünsche Dir Sehnsucht, nach Liebe und Licht,

 nach Freundschaft und Güte, nur das hat Gewicht.

Ich wünsche Dir weniger, vom Immermehr,

denn zuviel Ballast macht das Leben nur schwer.

Ich wünsche Dir, leicht durch das Leben zu gehn

und damit das Glück, kleine Freuden zu sehn.

Das Glück liegt im Kleinen, so wie einst das Kind,

 kam zu den Menschen, die guten Willens sind.

 

 

 

 

 

zu Guttenbergs Drahtseilakt

Niedlich, wie er seit Wochen auf dem schmalen Grat der Wahrheit balanziert.

Wenn er jetzt abstürzt, ist eine vielversprechende Politikerkarriere für die nächsten Jahre vorbei.

Irgendwann taucht er dann bestimmt aus der Versenkung wieder auf. Wird aber wohl ein paar Jährchen dauern, falls er gehen muss.

Die Sache scheint amüsant zu werden. Also, zurücklehnen und das Politdrama genießen.

Ist doch eine feine Sache, wenn mal die oberen Etagen aus dem letzten Loch pfeifen. Sonst sind doch meist wir die Lackierten.

Drogengelder für die Banken?

Laut Spiegel online, siehe http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,666799,00.html, wurden anscheinend einige Banken mit Hilfe von Drogengeldern vor dem Bankrott bewahrt.

Da erscheint einem der Einsatz in Afghanistan doch gleich in einem ganz anderen Licht.

Vielleicht bekommen ja die deutschen Banken auch ein Scheibchen vom Kuchen ab, wenn wir brav unsere Soldaten weiterhin zum Krepieren dorthin schicken?

Oh Mann, wohin man schaut, ist nur noch Sumpf, abgrundtiefer, schmutziger Sumpf soweit das Auge reicht und jeder, der heutzutage etwas zu sagen hat, steckt bis zum Hals mit drin. Grausen könnte es einem!

Berlusconi

Nunja, dass er nicht gerade ein Sympathieträger geworden ist in Italien, das war schon klar, aber dass die Abneigung so deutlich zu Tage tritt, ist schon bezeichnend.

Berlusconi hat Dreck am Stecken, soviel ist klar. Dass ihm das mal „schmerzhaft“ bewußt gemacht wird, dürfte nicht gerade ein Fehler sein.

Sonderlich viel Mitleid kann ich nicht empfinden.

Herrenmenschentum in Kundus?

Na prächtig, wenn die Berichte stimmen, dass die Piloten der Bomber  fünfmal wegen  warnenden Tiefflügen nachgefragt haben und auch nur zwei statt sechs Bomben abwerfen wollten, dann kommt wiedermal das hässliche Gesicht des deutschen Herrenmenschen durch, der sich einen Dreck um Zivilisten schert.

Ich finde solche Berichte nur noch peinlich. Was tummelt sich da nur im Sammelbecken der Bundeswehr?

Sind das wirklich alles schießwütige Matchos oder nur ignorante Herrenmenschen, die das bisschen Macht, das sie dort in diesem fremden Land erlangt haben, gnadenlos, ohne Rücksicht auskosten?

Einen schlechteren Dienst hätte man unserem Land nicht erweisen können.

Dass da nach so vielen Jahrzehnten wieder der häßliche Deutsche an Licht kommt, entsetzt und verwirrt mich gleichzeitig. Haben die denn aus all dem Grauen überhaupt nichts gelernt?

Ich emfinde so ein Verhalten, wenn diese Berichte verifizierbar sind, als beschämend für unser ganzes Land.

Zugspitzlauf

Na also, der Veranstalter wurde freigesprochen.

Anders habe ich das auch nicht erwartet.

Wenn sich jemand ins Hochgebirge begibt und keine entsprechende Ausrüstung dabei hat, begibt er sich in Lebensgefahr.

Das muss jedem Teilnehmer klar sein. Auf entsprechende Kleidung wurde hingewiesen.

Wenn sich diese Irren wegen dem zusätzlichen Gewicht nicht dran halten, kann ihnen keiner helfen.

Der Freispruch ist berechtigt.

Verkaufsoffene Sonntage

Komisch in der Pflege ist das überhaupt kein Thema.

Ich arbeite oft drei Sonntage im Monat, danach kräht kein Hahn.

Klar, habe ich diese Tage dann unter der Woche wieder frei, aber meine Familie ist halt am Sonntag komplett daheim, während ich in der Arbeit bin.

Man bekommt schon einen finanziellen Ausgleich, aber im Endeffekt würde ich lieber schön geregelt unter der Woche arbeiten und am Wochenende Freizeit haben.

Tja, da habe ich wohl den falschen Beruf.

Deshalb gilt für mich: Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps.