Hölle, Hölle

Ach wie kocht die wahre Hölle,

wieder brodelnd tief in mir.

Wüten könnt ich, kratzen, beißen,

wie ein wild gewordnes Tier.

Hölle, Hölle, die Hormone,

wallen ungezügelt los.

Denn die Mittelalter-Weiber

sind im Toben riesengroß.

Könnte geifern, spucken, kreischen,

mit gezückten Krallen gehn,

um die Welt heut abzustrafen

und durch alle Wände gehn.

Hölle, Hölle, losgelassen

ist die Wut, die blubbernd kocht,

mich auf Erden heut zu halten,

hätt ein Engel nicht vermocht.

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2 Kommentare

  1. zauberhexe said,

    Januar 17, 2010 um 12:59 am

    Endlich mal wieder ein Gedicht von dir!! Wie hab ich das vermisst!
    Danke, Karin

  2. Ethanael said,

    Januar 13, 2015 um 5:46 am

    This aritlce went ahead and made my day.


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