Die Katholen und der Sex

Anlässlich der Missbrauchsskandale in der kath. Kirche fällt mir unser Beichtunterricht vor der  Erstkommunion in der dritten Klasse wieder ein.

Der damalige Stadtpfarrer hielt diese Vorbereitungsunterrichte.

Schön und gut, wir Kinder damals waren auf dem Gebiet Aufklärung auf alle Fälle totale Deppen,  Aufklärung Ende der sechziger und Anfang der siebziger Jahre war bei uns so gut wie tabu. Kurz gesagt, wir hatten null Ahnung, worum es im sechsten Gebot eigentlich ging.

Als wir dann im Unterricht zu diesem Gebot kamen, erklärte uns der Pfarrer, dass wir schamhaft sein müssen, nichts sehen, nichts hören, nicht darüber reden und psssssssttttt:

Ja nicht fragen!!!!

Den ersten wirklichen Aufklärungsunterricht gab es dann in der Realschule, geleitet von einem strengen Nonnenorden. Da wurden uns Filme gezeigt, über die männliche und weibliche Anatomie. Das wars dann aber auch.

Wie gesagt, als junges Mädchen konnte man sich damals von jeglichem Wissen völlig unbelastet ins Abenteuer Sex wagen. Was wir nicht wussten, lernten wir durch Ausprobieren.

Tja: „Probieren geht über Studieren!“

Auf der Abschlussfahrt gab es doch allen Ernstes eine Schulkameradin, die mit dem Busfahrer angebändelt hat. Hinterher war sie total fertig, weil ihr eine der wieferen Mitschülerinnen weisgemacht hat, dass man auch vom Schmusen Kinder bekommt. *ggg*

Das wahre Gesicht der FDP

Westerwelle zeigt jetzt, kaum vier Monate nach der Wahl das wahre Gesicht der FDP und läßt selbst die Maske fallen.

Hervor kommt die wahrhaft schreckliche Ansicht einer reinen Klientelpartei, die zwar „geistigen Sozialismus“ in Deutschland anprangert, aber selbst den reinsten, „praktizierten Kapitalismus“ huldigt und fördert, wo sie nur kann. Und dafür lässt sie sich auch noch gut belohnen!!!

Ein Vizekanzler sollte begriffen haben, dass sozialer Frieden in Deutschland nicht dadurch zu halten ist, dass man Menschen, die mittlerweile längst im sozialen Aus gelandet sind, noch weiter einschüchtert und finanziell knebelt.

Hartz-IV-Empfänger allesamt als Sozialschmarzotzer abzustempeln, ist eine Frechheit, unwürdig jedes vermeintlich demokratisch gewählten Politikers und schon gar eines Politikers, der Deutschland nach Außen hin vertreten will.

Herr Westerwelle, anstatt Menschen anzuprangern, die unverschuldet durch die Machenschaften Ihrer Klientel, ihren Arbeitsplatz verloren haben, sollten Sie alles daran setzten, hier in Deutschland Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten, auch wenn Sie Ihren Unternehmeramigos dabei hin und wieder auf die Zehen treten müssen.

Das, Herr Westerwelle, ist Ihre Aufgabe, dafür hat man sie, wenn auch sehr naiv, gewählt.

Stellen Sie sich Ihrer Aufgabe als Regierungsmitglied für ALLE Menschen in Deutschland oder nehmen Sie ihr Lobbyistenpack und verschwinden aus dem Bundestag!!!

Grundgesetz

 

Da hat man einst, vor vielen Jahren,

sich ein Grundgesetz gestrickt.

Doch, statt gut es zu bewahren,

man es nach Bedarf verrückt,

schiebt sich all die Paragraphen,

nach Belieben hin und her,

macht sichs passend weils bequem ist,

Überlegt erst hinterher.

Schnell wird, um doch recht zu handeln,

in die Trickkiste gefasst.

Und geändert, nach Belieben,

was ins Bild halt nicht ganz passt.

Was uns an dem alten Worten,

heute nicht mehr ganz genehm,

wird geändert, hier und dorten.

denn das ist doch ganz bequem.

Schreibt sich neue Paragraphen,

ändert hier  und ändert dort,

anstatt jene zu bestrafen,

die  verspiel´n ihr Ehrenwort.

Wer heute in Amt und Würden,

in Berlin im Reichstag sitzt,

der nimmt locker alle Hürden,

wenn es sein muss, wird geschnitzt.

Unser Land braucht wieder Werte,

auch wenn es die alten sind,

sonst verliert es seine Fährte,

flattert wie ein Blatt im Wind.

hin und her, wie eine Feder

als politisch Leichtgewicht.

Längst schon fürchtet sich fast jeder,

dass daran ein Volk zerbricht.

Blumenmenschen

 

Die Menschen kann man in drei Pflanzenkategorien einteilen:

1. Die Disteln

Diese sind völlig unverwüstlich, fröhlich und nehmen nichts übel. Selbst wenn man eine Distel fünfmal ausreißt, wird sie immer wieder nachtreiben. Immer wieder kommt sie zurück zu ihrem Platz, wächst und blüht und lässt die Schmetterlinge um sich tanzen. Sie hat süßen Nektar, Nektar für alle, ist fröhlich und laut.

Sie denkt wenig nach, lebt in den Tag und hat die Fähigkeit, das Leben so zu nehmen, wie es ist.

2. Die Rosen

Die Rosenmenschen sind kräftige, ganz besonders robuste Menschen. Sie blühen, tragen Frucht und haben die Fähigkeit, sich gegen ihre Feinde zu wehren.

Rosenmenschen sind die Stützen der Gesellschaft. Diejenigen, die alles zusammenhalten, die Verantwortung tragen und Kraft für alle haben.

Je öfter man sie jedoch zurückstutzt, umso mehr Blüten, aber auch Dornen entwickeln sie.

Eines Tages kann es passieren, dass sie mehr Dornen als Blüten haben, wenn sie viele Rückschläge verkraften müssen.

3. Die Orchideen

Das sind nur ganz wenige, sehr seltene Menschen, mit einem durch und durch guten Charakter,  sind aber sehr sensibel und weich.

Diese Menschen brauchen ein besonders günstiges Umfeld, müssen geschätzt und geliebt werden. Sie können nur gedeihen, wenn sie die richtigen Bedingungen haben, ansonsten werden sie krank und verkümmern. Orchideenmenschen sind selten und kostbar.

 Ich habe in meinem Leben schon viele Menschen kennengelernt, die in diese Kathegorien passen.

 Mein Mann gehört zu den Orchideen,  eine Kollegin ebenfalls und jetzt habe ich offensichtlich noch eine Orchidee kennengelernt. Ich hoffe, sie bekommt die Chance, sich zu entwickeln und zu gedeihen.

FDP

Der Schampus perlt, hoch das Glas,

für vier Jahre gibt es Spaß.

Spaß für alle, die dabei

in der tollen Spaßpartei.

Wahl gewonnen, nun verhandelt

man, wie der Mensch  am besten wandelt

auf dem schmalen Grat dahin

zwischen Spaß und Reingewinn.

Westerwelle reist inzwischen

um sich fröhlich einzumischen,

in den Erdteilen umher.

Wenns nur nicht so „schwüle“ wär.

Kaum nur sind sie angetreten,

wurde sich schon ausgebeten,

Steuerlasten abzumildern

und im Haushalt bös zu wildern,

weil das Geld längst nicht mehr reicht.

Aber das macht man sich leicht,

Geld nach oben wird geschoben,

dafür lässt man sich stark loben,

und sich liberal belohnen,

wenn man im Hotel will wohnen.

Offen ist hier jede Hand,

wenn zum Wohl fürs Vaterland

man macht große Politik,

nutzt kühl jeden Steuertrick,

um sein Klientel zu schmieren.

Wehe, wehe, vielleicht zieren

diese liberalen Schlampen,

eines Tages Straßenlampen!

Entspannt

Ich fühle mich entspannt und rundum zufrieden wie seit Jahren schon nicht mehr.

Und ich schmiede Pläne, habe plötzlich wieder Träume, mein Leben ist ganz anders geworden.

Die Erschöpfung, so wie ist sie in meiner vorherigen Arbeit fast immer hatte, ist völlig verschwunden.

Sicherlich, manchmal weint mein Herz, aber ich bin nicht mehr nur in einem Nebel der totalen Erschöpfung, sondern endlich wieder kreativ, habe Lust, im Haushalt etwas zu tun und sehe die Zukunft wieder rosig.

In meiner neuen Arbeit bekomme ich viel Lob und Anerkennung, viel anders, als in der Klinik, wo man bis zur völligen Erschöpfung arbeitete und das immer noch nicht genug, noch nicht zufriedenstellend war. Immerhin, man hat mir ein Superzeugnis ausgehändigt, auf das ist stolz sein kann. Habe es komplett nach irgendwelchen Fallstricken durchforstet, aber es ist und bleibt ein „Sehr gut“.